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André Lanskoy

Moskau 1902 - Paris 1976


André Lanskoy wird am 31. März 1902 in Moskau als Andrei Michailovitch Lanskoy, Sohn des Grafen Lanskoy, geboren. Vor der Russischen Revolution flüchtet der Künstler 1919 nach Kiew. Nach einem Aufenthalt auf der Krim schließlich erreicht Lanskoy 1921 Paris, das er bis zu seinem Tode nicht mehr verlässt. Der Künstler beginnt schon bald an der Académie de la Grande Chaumière Malerei zu studieren. André Lanskoy lässt sich in seinen figürlichen Bildern und Stilleben dieser Zeit von Van Gogh, Matisse und Chaim Soutine inspirieren.
1923 qualifiziert sich André Lanskoy für den "Salon d'Automne". Hier wird er von Wilhelm Uhde entdeckt, der ihm in der Folge Kontakte vermitteln kann und ihm 1925 bei seiner ersten Einzelausstellung behilflich ist.
André Lanskoy stellt in dieser Zeit auch mit Robert und Sonia Delaunay, Leopold Survage, Ossip Zadkine und anderen in Paris lebenden russischen Künstlern aus. Bald schon gelangen Lanskoys Werke in Museen und bedeutende Privatsammlungen.
André Lanskoy löst sich Ende der 1930er Jahre allmählich von der figurativen Darstellung, um ab 1943 ausschließlich ungegenständlich zu arbeiten. Die stete Suche nach neuen Ausdrucksmitteln führt ihn zu Buchillustrationen, Tapisserien, Mosaiken und Collagen.
Eine tiefe Freundschaft verbindet Lanskoy mit Nicolas de Staël. So stellt André Lanskoy 1948 gemeinsam mit de Staël aus. In dieser Zeit und im folgenden Jahrzehnt wird Lanskoys internationale Bekanntheit begründet, etwa durch eine Schau seiner jüngsten Arbeiten 1956 in New York bei Fine Arts Associates.
Innerhalb der "École de Paris" zählt André Lanskoy zu den bedeutendsten Vertretern der Lyrischen Abstraktion und wird als solcher auch mit zahlreichen Ausstellungen geehrt. So ist der Künstler etwa auf der "documenta II" von 1958 neben Künstlern des Informel oder in der Überblicksschau "Les Peintres Russes de l'École de Paris" im Museum von Saint Denis (1960) vertreten.
Am 22. August 1976 stirbt André Lanskoy in Paris.


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